Aktuelles

Baumfällungen Timmerlaher Busch

Im Waldgebiet Timmerlaher Busch sind im Dezember 2025 massive Baumfällarbeiten und Rodungen durchgeführt worden. Es wurde dabei offensichtlich die bestehende „Verordnung über das Landschaftsschutzgebiet Timmerlaher Busch – Gleidinger Holz und angrenzende Landschaftsteile“ missachtet.

Es wurden teilweise Rückegassen nicht eingehalten und offenbar Habitatbäume gefällt.

Ist dieses Vorgehen der Verwaltung bekannt?
Wird die Einhaltung der Verordnung von der Verwaltung kontrolliert und überwacht?
Wer ist für dieses Vorgehen verantwortlich?
Wie kann zukünftig sichergestellt werden, dass die Verordnung eingehalten wird?

Waldnutzung Ölper Holz

Beobachtungen im Waldgebiet Ölper Holz im Dezember 2025 zeigen mehrere Kahlschläge und Nachpflanzungen von Nadelbäumen auch im Bestand der Laubbäume.
Einzelheiten zu den Beobachtungen können Sie hier nachlesen.

Die Flächen im Ölper Holz sind ein gute Beispiel dafür, wie durch falsche Förder- und Betreuungsmaßnahmen unseren Wäldern die Klimaresistenz genommen wird. Bilder dazu sehen Sie hier.

Die Resilienz unserer Wälder kann nur durch eine naturnahe Bewirtschaftung erhalten werden.

Die „Verordnung zum Schutze von Landschaftsteilen in der Stadt Braunschweig vom 25.3.1968“ können Sie hier einsehen.

Interview bei Radio Okerwelle 01.07.25 20 – 21 Uhr

Hier hören Sie ein Interview in der Sendung „Sozial Spezial – Die Stimme für soziale Einrichten aus der Region“ von Wolfgang Altstädt für Radio Okerwelle.

Gäste im Interview sind Helmut Blöhbaum, Helmut Rösner, Thomas Willke und Dorothea Willke vom Verein „Bäume für Braunschweig e.V.“ (von links nach rechts)

Petition für die Bäume in Braunschweig

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Kornblum, sehr geehrte Mitglieder des Rates,

vor allem alte Bäume spielen eine wichtige Rolle für die körperliche und seelische Gesundheit der Menschen und die Klimaanpassung unserer Städte. Doch immer wieder führt in Braunschweig der Straßen- und Siedlungsbau dazu, dass den Bäumen das Überleben unmöglich gemacht wird.

Hier einige Beispiele:

  • Der Fortbestand von 38 alten Linden in der Grünewaldstraße war den politisch Verantwortlichen egal. Sie sollten einer Unterführung weichen, trotz eines vorhandenen Bahnübergangs. Ein Bürgerbegehren soll diesem rücksichtslosen Vorgehen nun Einhalt gebieten.
  • Die Planungen der Bahnstadt lassen befürchten, dass Bäume nicht berücksichtigt werden. Im Bereich von Viewegs Garten, unter anderem am Hauptbahnhof, soll mit der Fällung von über 350 Bäumen massiv in den vorhandenen, über Jahrzehnte gewachsenen Baumbestand eingegriffen werden.
  • In der Adolfstraße werden bei Leitungs- und Kanalarbeiten die Straßenbäume als unbequemes Hindernis angesehen und im Zweifelsfall gefällt.
  • Flächen für ein gesundes Baumwachstum, zum Beispiel
    durch große Baumscheiben, werden zugunsten von
    Parkflächen beschränkt.

Als Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt fordern wir Sie auf:

Unterlassen Sie die mutwillige Zerstörung gesunder Bäume. In Zeiten des fortschreitenden Klimawandels sind alte Bäume unverzichtbare Elemente, um der Erhitzung der Stadt entgegenzuwirken und die ökologische Stabilität herzustellen, die das Wohlbefinden der Stadtbewohnerinnen und Stadtbewohner fördert.

Betrachten Sie Bäume und ihr ökologisches Netzwerk als besonders schützenswerte Lebewesen. Bei Bauvorhaben muss der Erhalt gesunder Bäume unbedingt Vorrang haben. Es geht um unser aller Wohl in gesundheitlicher und existenzieller Hinsicht. Das Fällen von Stadtbäumen und das Versiegeln von Grünflächen, ist kein zukunftstaugliches Konzept. Neupflanzungen ersetzen den Verlust erst nach mehreren Jahrzehnten.

Bitte unterschreiben Sie: Petiton für die Bäume in Braunschweig

Mit Ihrer Unterschrift machen Sie die Stadtverwaltung von Braunschweig darauf aufmerksam, dass Ihnen der Schutz der braunschweiger Stadtbäume wichtig ist.